Steuerfachwirt
Förderungen

Aufstiegs-BAfög  | früher Meister-BAfög

Es besteht die Möglichkeit für die Steuerfachwirtausbildung Finanzierungshilfen nach dem "Aufstiegsfortbildungs-Förderungsgesetz (AFGB)" - das sogenannte "Aufstiegs-BAföG" in Anspruch zu nehmen. Die Förderungsanträge sind schriftlich an die nach Landesrecht zuständige Behörde zu richten.

Für den Beginn der Förderung mit Unterhaltsbeiträgen ist der Zeitpunkt der Antragstellung maßgebend. Maßnahmebeiträge können noch bis zum Ende der Maßnahme beantragt werden. Über die Art und Höhe des Förderanspruchs entscheiden von den Ländern bestimmte Behörden, die auch die Zuschüsse auszahlen. Die Darlehen werden von der Deutschen Ausgleichsbank (DtA) ausgezahlt, mit der hierüber ein gesonderter Darlehensvertrag geschlossen werden muss.

Zuständige Behörden sind in der Regel die kommunalen Ämter für Ausbildungsförderung bei den Kreisen und kreisfreien Städten am gewöhnlichen Aufenthaltsort des Antragstellers. Ausnahmen bestehen in den Bundesländern Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen:

Antragstellung und -verfahren

 

Was wird gefördert?

Zuschüsse im AFBG

  • einkommens- und vermögensunabhängiger Maßnahmebeitrag von 40 % (gegenüber 30,5 % beim Meister-BAföG). Dieser ist ein reiner Zuschuss und muss nicht zurück gezahlt werden
     

Darlehen im AFBG

  • Zinsgünstiges Darlehen
  • Alle, die die Fortbildungsprüfung bestanden haben, erhalten dann einen Darlehenserlass 
    in Höhe von 40 % des auf die Prüfungs- und Lehrgangsgebühren entfallenden Restdarlehens
  • Neben Maßnahmebeitrag und Darlehen gibt es weitere einkommensabhängige Möglichkeiten der Unterstützung
     

Weitere Informationen: www.aufstiegsbafoeg.de oder gebührenfreie Hotline: 0800/622363-4 bzw. 0800/62236-3

Rheinland-Pfalz | Der QualiScheck

Der berufliche, technologische und wirtschaftliche Wandel stellt Beschäftigte und Unternehmen vor vielfältige Herausforderungen. Weiterbildungen und eine ständige Anpassung der Qualifikation verbessern die Beschäftigungschancen. Um die rheinland-pfälzischen Bürgerinnen und Bürger und die kleineren und mittleren Unternehmen in Rheinland-Pfalz bei der Sicherung ihrer beruflichen Zukunft zu unterstützen, hat die Landesregierung den QualiScheck eingeführt.

Mit dem QualiScheck werden 50% der Kosten für eine berufliche Weiterbildungsmaßnahme bis zu maximal 500 € pro Person und Jahr gefördert.
 

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind abhängig Beschäftigte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen

  • von mehr als 20.000 € bzw. 40.000 € bei gemeinsam Veranlagten,
  • von weniger als 20.000 € bzw. 40.000 € bei gemeinsam Veranlagten, wenn die Kosten der Weiterbildung höher sind als 1.000 € (einschließlich Mehrwertsteuer).
     

Voraussetzungen

  • Die Antragsteller müssen ihren Hauptwohnsitz in Rheinland-Pfalz haben.
  • Die Maßnahme muss von einem Weiterbildungsträger angeboten werden, der offiziell akkreditiert wurde.
  • Die Weiterbildungsmaßnahme muss berufsbezogen sein, indem sie zur Verbesserung der Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen beiträgt und nach dem ersten berufsqualifizierenden Abschluss (Berufsausbildung oder Studium) dem Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit in einem ausgeübten Beruf dient.
  • Die Anmeldung zur Weiterbildung darf noch nicht erfolgt sein.


Weitere Informationen finden Sie unter www.qualischeck.rlp.de

Sachsen | SAB

AKTUELL: ein neues Förderprogramm wurde aufgelegt, ab 15.9.2021 werden neue Anträge angenommen.


Wichtig: Sie dürfen sich erst nach Zusage der Förderung zum Vorbereitungskurs anmelden. Zudem sollten Sie den Antrag mindestens 8 Wochen vor Kursbeginn stellen (besser noch früher), da die Bearbeitung bis zu 6 Wochen dauern kann, notfalls geht es aber auch mit kürzerer Frist

Es müssen, abhängig von der Höhe der Förderung, eines oder drei Angebote eingereicht werden. Hierbei helfen wir Ihnen gerne, bitte setzen Sie sich mit uns telefonisch oder per E-Mail (wellmann@steuerlehrgaenge.de) in Verbindung.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden Personen mit einem erhöhten Förderbedarf hinsichtlich der Beteiligung an beruflicher (Weiter-) Bildung, speziell Erwerbstätige mit bestehendem Arbeitsverhältnis und einem regelmäßigen monatlichen Bruttoeinkommen von bis zu 3.300 EUR.

Was wird gefördert?

Unsere Förderung der individuell berufsbezogenen Weiterbildung richtet sich an Beschäftigte, Auszubildende und Berufsfachschüler (ab dem vollendeten 18. Lebensjahr), die sich beruflich weiterbilden möchten. Dabei werden bis zu 80 Prozent der Weiterbildungskosten durch einen Zuschuss gefördert. Das Verfahren ist einfach: Sie suchen sich eine passende Weiterbildung aus, holen drei Angebote ein und stellen den Förderantrag. Noch einfacher wird es, wenn die Weiterbildungskosten unter 5.000,00 EUR (ohne MwSt.) betragen. Dann müssen Sie uns zusammen mit Ihrem Förderantrag lediglich das ausgewählte Angebot einreichen.

Weitere Infos und Antragstellung

Sachsen-Anhalt | IB 

Zuschuss für die individuelle berufsbezogene Weiterbildung
 

Wer wird gefördert?

  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem durchschnittlichen monatlichen Bruttogehalt unter 4.575 €
  • Arbeitslose ohne Anspruch auf Leistungen nach SGB II bzw. SGB III

Was wird gefördert?

  • Teilnahme an Maßnahmen zur individuellen berufsbezogenen Weiterbildung (Seminare, Kurse, Coaching, Weiterbildungsstudiengänge)
  • nur Maßnahmen mit Gesamtkosten ab 1.000 €

Wie hoch ist die Förderung?

  • bis 90 % bei monatl. Bruttogehalt unter 1.500 €
  • bis 80 % für Personen aus einer der folgenden Gruppen: monatl. Bruttogehalt unter 2.500 €, Personen ab 45 Jahren, befristet oder geringfügig Beschäftigte, Teilzeitbeschäftigte unter 30 Stunden, Leiharbeiterinnen und -arbeiter, Berufsrückkehrende, Alleinerziehende oder Arbeitslose ohne Leistungsbezug, Menschen mit anerkanntem Grad einer Behinderung
  • bis 60 % für alle anderen Berechtigten

Weitere Informationen

Bei Fragen zum Programm oder zur Antragstellung wählen Sie bitte die kostenfreie Hotline +49 800/56007-57 der Investitionsbank und/oder unter www.ib-sachsen-anhalt.de

Schleswig-Holstein | Weiterbildungsbonus

Das Land Schleswig-Holstein unterstützt Investitionen, die der Erhaltung und Erweiterung der beruflichen Kenntnisse und Fertigkeiten und deren Anpassung an sich wandelnde Anforderungen, dem beruflichen Aufstieg oder dem Übergang in eine andere berufliche Tätigkeit dienen. Gefördert werden Seminarkosten der beruflichen Weiterbildung. Ziel ist es, die Qualifikationen von Beschäftigten zu verbessern, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu erhöhen und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu sichern.

Antragsberechtigt sind Beschäftigte in Unternehmen, Auszubildende sowie Inhaber von Kleinstbetrieben und Freiberufler mit weniger als zehn Mitarbeitern in Schleswig-Holstein. Nicht gefördert werden u.a. Weiterbildungsmaßnahmen für Beschäftigte in Gebietskörperschaften des öffentlichen Rechts

Voraussetzungen

In Hinblick auf eine Abgrenzung zur Bildungsprämie des Bundes ist der Weiterbildungsbonus nur in folgenden Fällen anwendbar:

  • bei Weiterbildungsmaßnahmen über 1.000 €,
  • bei Weiterbildungsmaßnahmen unter 1.000 €, wenn das jährliche Bruttoeinkommen des Förderempfängers über 20.000 € (bzw. 40.000 € für
  • Zusammenveranlagte) liegt sowie bei Personen, die bei Antragstellung das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder deren Erwerbstätigkeit weniger als 15 Stunden/Woche beträgt.

Das Weiterbildungsseminar muss mindestens 16 Stunden und soll nicht mehr als 400 Stunden umfassen.

Mindestens 50% der Seminarkosten müssen vom Arbeitgeber bzw. vom Freiberufler oder Kleinstunternehmer getragen werden. Bei Förderung eines Beschäftigten muss dieser entweder seinen Wohnsitz oder seine Arbeitsstelle in Schleswig-Holstein haben. Das Weiterbildungsseminar soll möglichst bei einem Weiterbildungsträger in Schleswig-Holstein stattfinden.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme und unter Verwendung der Antragsformulare zu richten an die

Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) 
Arbeitsmarkt- und Strukturförderung 
Fleethörn 29-31 
24103 Kiel

Telefon 0 (431) 99 05-22 22

mail: foerderprogramme(at)ib-sh.de
web: www.ib-sh.de

Thüringen | Weiterbildungsscheck

Das Land Thüringen fördert mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) u. a. Vorhaben der individuellen Weiterbildung zur Sicherung des Fachkräftebedarfs sowie der Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitnehmer. Finanziert werden u. a. Weiterbildungsschecks zur individuellen Weiterbildung von Arbeitnehmern. Antragsberechtigt für Weiterbildungsschecks sind sozial-versicherungspflichtig Beschäftigte von in Thüringen ansässigen Unternehmen, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen zwischen 20.000 € und 40.000 € (bei gemeinsam Veranlagten zwischen 40.000 € und 80.000 €) liegt.

Voraussetzungen

Der Lehrgang, bei welchem der Weiterbildungsscheck eingelöst werden soll, muss von einem geeigneten Weiterbildungsträger angeboten werden und der Vermittlung von Kenntnissen, Fähigkeiten oder praktischen Fertigkeiten für die Ausübung der beruflichen Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dienen.

Art und Höhe der Förderung

Die Höhe der Förderung beträgt 500 € je Weiterbildungsscheck. Eine Förderung mit dem Weiterbildungsscheck ist alle zwei Kalenderjahre möglich.

Antragsverfahren

Arbeitnehmer beantragen einen Weiterbildungsscheck formgebunden vor der verbindlichen Anmeldung zum Weiterbildungsvorhaben bei der

Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung mbH (GFAW)
Warsbergstraße 1
99092 Erfurt

Telefon 0 (361) 22 23-0
Telefax 0 (361) 22 23-17

mail: servicecenter(at)gfaw-thueringen.de
web: www.gfaw-thueringen.de

 

Anpassungsqualifizierung

Neben dem Weiterbildungsscheck gibt es eine weitere Finanzierung in Thüringen, die sogenannte Anpassungsqualifizierung. Der Aufwand der Antragsstellung ist ungleich höher, dafür werden bis zu 50 % der Ausbildungskosten gefördert. Gefördert werden aber nur Unternehmen, d.h. der Antrag muss vom Arbeitgeber für den zu fördernden Mitarbeiter gestellt werden (das Unternehmen bzw. die Niederlassung muss in Thüringen ansässig sein). Gefördert werden sowohl Beschäftigte als auch Selbständige.

Wie viel wird gefördert?

Die Förderung erfolgt als Projektförderung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses. Die Finanzierung der zuwendungsfähigen Ausgaben erfolgt als Anteilfinanzierung. Die Höhe der Zuwendung beträgt 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben. Bei Vorhaben zur Anpassungsqualifizierung sind zuwendungsfähig:

  • Die zur Durchführung der Weiterbildungsmaßnahmen notwendigen Ausgaben. Diese werden gemäß Art. 67 (5) lit. C der AllgVO auf der Basis der Bundesweiten Durchschnittskostensätze (B-DKS) bemessen.
  • Ausgaben für Löhne/Gehälter der Vorhabenteilnehmer, die bei den Unternehmen während der Teilnahme an der Weiterbildungsmaßnahme anfallen. Diese sind als Pauschalsatz gemäß Art. 67 (1) lit. d der AllgVO in Höhe von 100 % der nach den B-DKS anerkannten Ausgaben zuwendungsfähig.

Der Antrag ist spätestens sechs Wochen vor Vorhabenbeginn formgebunden über das Online-Portal an die GFAW, Warsbergstraße 1 in 99092 Erfurt zu richten. Maßgeblich für den Zeitpunkt der rechtzeitigen Antragstellung ist der elektronische Eingang des Antrags bei der GFAW. Am besten lassen Sie sich vor der Antragstellung von der GFAW ausführlich beraten, speziell zu den notwendigen Unterlagen.

Bildungszeit (Ehemals Bildungsurlaub)

Je nach Bundesland erhalten Sie unterschiedlichen Anspruch auf Bildungsurlaub. Lassen Sie sich zu Ihrer individuellen Situation von unserer Mitarbeiterin Britta Geisler beraten.