Mündliche Steuerberaterprüfung bestanden - Mein Weg zum Steuerberater

Autor:in
Michael Moser

Der letzte Tanz

Zwischen Hoffen und Bangen

Den schriftlichen Teil des Examens überstanden und zurück in der “normalen” Welt ging es in eine ungewisse Weihnachtszeit, nach der man sich auch zu Beginn des neuen Jahres irgendwie noch im luftleeren Raum befand.

Ohne zu wissen, ob die Ergebnisse direkt nach Weihnachten, kurz vor Silvester oder doch erst im neuen Jahr veröffentlicht werden, macht einen diese Zeit teilweise wahnsinnig. Zugegeben, mein eigenes Gefühl war alles andere als gut. Meine Bestehenswahrscheinlichkeit habe ich selbst auf etwa 55 % geschätzt. Im Nachhinein kann ich aber sagen, dass das Warten auf die Ergebnisse für mich tatsächlich noch schlimmer war als die Tage unmittelbar vor dem Examen - oder sogar die drei Prüfungstage selbst.

Ständig tauscht man sich mit Mitstreitern aus dem eigenen Bundesland aus und fragt sich, ob vielleicht schon irgendjemand einen Tipp hat, wann die Ergebnisse veröffentlicht werden. Natürlich war das nicht so. Man konnte sich lediglich an den Bekanntgabeterminen der vergangenen Jahre orientieren. Nachdem dann auch Silvester verstrichen war, war es für uns in Baden-Württemberg am 5. Januar 2026 um 9:37 Uhr endlich so weit. Eine E-Mail von “Info Postfach” mit dem Betreff “Steuerberaterprüfung 2025 - Ergebnisse schriftlicher Teil” kam an. In diesem Moment schoss der Puls schlagartig nach oben.

Aus Gesprächen mit ehemaligen Prüflingen wusste man natürlich, wie die Ergebnisabfrage abläuft. Man klickt auf den Link der Steuerberaterprüfungsstelle und öffnet anschließend die PDF-Datei mit den Ergebnissen aller Prüflinge. Ob ich das Ergebnis in diesem Augenblick wirklich wissen wollte? Ehrlich gesagt wollte ich alles, nur nicht meine Note sehen. Um das Ergebnis zu sehen, scrollt man durch die Datei, bis irgendwann die eigene Prüflingsnummer auftaucht. In dieser Zeile stehen dann die Noten der einzelnen Klausurtage und natürlich auch die Gesamtnote. Während man sich seiner eigenen Nummer nähert, fallen einem zwangsläufig unzählige andere Prüflingsnummern ins Auge, bei denen am Ende der Zeile “Schriftliche Prüfung nicht bestanden” steht.

Das macht das eigene Gefühl nicht unbedingt besser. Je näher man der eigenen Nummer kommt und je mehr negative Ergebnisse man auf dem Weg dorthin sieht, desto größer wird die Anspannung. Um die ganze Geschichte aber kurz zu machen: Ich habe den schriftlichen Teil bestanden. Und sogar besser, als ich es erwartet hätte. Die Freude war dementsprechend riesig - die Erleichterung allerdings noch größer. Nicht nur, weil damit der schwierigste Teil des Examens geschafft war, sondern auch, weil ich auch mit weniger Druck in die mündliche Prüfung gehen konnte.
 

Neue Motivation 

für die Vorbereitung auf die Mündliche Prüfung

Ausruhen war für mich trotzdem keine Option. Im Gegenteil. Mit der neu gewonnenen Motivation wollte ich sofort mit der Vorbereitung auf die mündliche Prüfung weitermachen. Zwar lief die Vorbereitung bereits seit November, wenn ich ehrlich bin, waren die Bemühungen bis zur Bekanntgabe der Ergebnisse aber eher Schein als Sein. Die Vorlesungen der Steuerberaterkammer Stuttgart hatte ich zu diesem Zeitpunkt bereits vollständig absolviert. Von Anfang November bis Ende Dezember standen deshalb vor allem die Lehrgänge auf dem Programm. Jetzt ging es darum, die Inhalte intensiv nachzuarbeiten. Einzig der Prüfungstermin war noch unbekannt. Dieser ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Schließlich erhielt ich die Einladung für den 21. April - einen der letzten Prüfungstermine. Besonders gefreut hat mich, dass auch alle Freunde aus meinem engeren Umfeld in München den schriftlichen Teil bestanden hatten. Damit war schnell klar, dass wir uns gemeinsam vorbereiten können.

Wir trafen uns drei- bis viermal pro Woche online und hielten von Beginn an unsere Vorträge unter möglichst realistischen Prüfungsbedingungen. Natürlich lief anfangs längst nicht alles perfekt. Manche Themen lagen einem deutlich besser als andere und Kritik gab es regelmäßig - daran wurde definitiv nicht gespart. Rückblickend war genau das aber unglaublich wertvoll. Bis zur mündlichen Prüfung übten wir rund 40 Kurzvorträge. Das kann ich jedem nur empfehlen. Die Vorbereitung auf die mündliche Prüfung ist insgesamt um ein Vielfaches angenehmer als die auf den schriftlichen Teil. Fast jeder konnte in den Vorträgen noch einen Punkt ergänzen oder hatte eine Idee, wie man einen Vortrag noch etwas besser strukturieren oder interessanter beginnen könnte.  Und ganz ehrlich, sich abends mit Freunden zu treffen und steuerliche oder wirtschaftliche Themen zu besprechen, macht deutlich mehr Spaß, als sechs Stunden alleine an einer Probeklausur zu sitzen. Vor allem lernt man durch die Vorträge der anderen enorm viel. Man hört aktiv zu, diskutiert anschließend über die Inhalte und beschäftigt sich dadurch viel intensiver mit den Themen, als wenn man sie lediglich auf einem Blatt nachliest. Genau deshalb waren die Kurzvorträge für mich auch gleichzeitig die beste Vorbereitung auf die späteren Fragerunden in der mündlichen Prüfung. Aus diesem Grund kann ich jedem nur empfehlen, sich möglichst früh eine Lerngruppe zu suchen und die Vorbereitung auf die Kurzvorträge wirklich ernst zu nehmen.

Lernen im Alltag

Podcasts, Fachzeitschriften und Lerngruppe

Neben den Kurzvorträgen habe ich mich klassisch mit den Skripten aus dem Lehrgang sowie mit meinen Unterlagen aus Bachelor und Master vorbereitet. Gerade während dieser Zeit wurde ich immer wieder an mein Bachelorstudium an der DHBW erinnert. Nahezu jedes Themengebiet (vor allem auch die außersteuerlichen Fächer) hatten wir damals bereits ausführlich behandelt. Ob Wirtschaftsrecht, Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre oder Finanzierung, das meiste kam mir bekannt vor. Das war rückblickend sicherlich ein großer Vorteil. Natürlich war davon nach einigen Jahren nur noch wenig präsent. Trotzdem kommt einmal gelerntes Wissen schneller zurück, als man denkt.

Komplett neu waren für mich dagegen Themen wie das Berufsrecht oder das Europarecht. Hier musste ich mich zunächst einarbeiten. Durch den vergleichsweise späten Prüfungstermin, arbeitete ich bis kurz vor der Prüfung ganz normal weiter und lernte hauptsächlich abends sowie am Wochenende. Freitags nach der Arbeit ging ich beispielsweise immer gegen 13 Uhr direkt in die Bibliothek, wo ich die aktuellen Fachzeitschriften durchgearbeitet habe. Zusätzlich hörte ich jede freie Minute Podcasts zu steuerlichen und wirtschaftlichen Themen - beim Autofahren, beim Sport oder auch beim Kochen. Es ist wirklich erstaunlich, wie viel man auf diesem Weg noch mitnehmen kann und wie man auf dem Weg zur Prüfung noch Glück haben kann (dazu später mehr). Gleichzeitig beschäftigt man sich automatisch mit aktuellen Entwicklungen, die nicht nur für die Prüfung interessant sind, sondern später auch im Berufsalltag eine wichtige Rolle spielen. Einige dieser Gewohnheiten habe ich bis heute beibehalten. Nur eine Woche vor der mündlichen Prüfung nahm ich noch einmal Urlaub, um alle wichtigen Themen in Ruhe wiederholen zu können. 

Ich möchte es vielleicht nicht übertreiben, aber die Vorbereitung auf die mündliche Prüfung hat mir tatsächlich Spaß gemacht. Man sitzt nicht mehr stundenlang verkrampft am Schreibtisch und schreibt monoton Klausuren. Stattdessen kann man unterwegs mit Karteikarten lernen, Podcasts hören oder aktuelle Fachartikel lesen. Selbst ein Telefonat mit Freunden über steuerliche oder wirtschaftliche Themen bringt einen oft weiter, weil jeder noch einen anderen Blickwinkel oder neue Informationen einbringt. Letztendlich geht es in der mündlichen Prüfung nicht darum, jedes Detail perfekt auswendig zu können - anders als in der schriftlichen Prüfung. Viel wichtiger ist es, so viele Themen wie möglich schon einmal gehört zu haben. Oft reicht es schon aus nur einen Satz dazu zusagen und die Prüfer sind zufrieden. Ganz nach dem Pareto-Prinzip.

Außerdem sind die Inhalte deutlich abwechslungsreicher als im schriftlichen Examen. Man arbeitet sich nicht mehr unter Zeitdruck durch beispielsweise Verfahrensrecht oder prüft im Akkord umsatzsteuerliche Sachverhalte, die man nicht versteht, sondern diskutiert aktuelle und praxisnahe Fragestellungen. Allein das regelmäßige Durcharbeiten der Prüfungsprotokolle aus den Vorjahren und der bereits laufenden Prüfungen war recht angenehm.

Ein Dämpfer zur richtigen Zeit

Warum die Prüfungssimulation Gold wert war

In der vermeintlich entspannten Vorbereitungszeit gab es dann aber doch noch einmal einen kleinen Dämpfer. Etwas mehr als eine Woche vor meiner mündlichen Prüfung stand die Prüfungssimulation an. Sechs Prüflinge (statt vier im originalen Examen) wurden dabei von drei Prüfern (statt später sechs) unter möglichst realistischen Prüfungsbedingungen geprüft. Vom Kurzvortrag bis zur Fragerunde lief alles so ab, wie es auch am eigentlichen Prüfungstag stattfinden sollte. Für mich eine ideale Vorbereitung, um mal einen Eindruck und Gefühl für das ganze Geschehen zu bekommen. Obwohl es "nur" eine Simulation war, startete ich erstaunlich nervös in den Tag. Hinter uns saßen weitere Teilnehmer als Zuschauer, die die Prüfung zur Vorbereitung verfolgten.

Als ich zu Beginn die Vortragsthemen erhielt, war ich zunächst richtig erleichtert. Eines der Themen lautete Betriebsaufspaltung. Nach rund 15 Minuten stand mein kompletter Vortrag. Die verbleibenden 15 Minuten konnte ich nutzen, um ihn noch einmal durchzugehen. Als vierter Prüfling wurde ich schließlich in den Prüfungsraum gebeten und hielt meinen Vortrag. Ich selbst war danach sehr zufrieden. Auch von den anderen Teilnehmern bekam ich überwiegend positives Feedback. Was allerdings niemand bemerkte: Ich hatte drei kleinere Fehler eingebaut. Wahrscheinlich hatte ich sie so überzeugend vorgetragen, dass sie außer dem Prüfer, der das Thema gestellt hatte, niemandem auffielen. Der Prüfer hingegen nahm mir die Fehler sehr übel und bewertete den Vortrag entsprechend kritisch.

Das hat mir noch einmal deutlich gezeigt, wie wichtig es ist, sich auch bei vermeintlich einfachen Themen nicht zu sehr in Sicherheit zu wiegen. Gerade wenn man ein Thema gut läuft, kann das zu Leichtsinnsfehlern führen. Die anschließenden Fragerunden verliefen dann teils gut, teils weniger gut. Insgesamt war die Simulation aber eine unglaublich wertvolle Erfahrung. Was ich im Nachhinein außerdem bestätigen kann: Die Prüfungssimulation war deutlich anspruchsvoller als die eigentliche mündliche Prüfung. 

Der Prüfungstag

Ein letzter Schritt zum Steuerberatertitel

Nachdem alle Vorbereitungen abgeschlossen waren, ging es am Vormittag des 21. April schließlich nach Stuttgart - zum letzten und entscheidenden Tag. Natürlich war ich angespannt und nervös. Gleichzeitig freute ich mich aber auch auf die Prüfung. Mündliche Prüfungen haben mir eigentlich immer ganz gut gelegen, deshalb hatte ich ein gute Gefühl. Außerdem war es ein schönes Gefühl, an diesem Morgen im Anzug zur Steuerberaterkammer zu fahren und zu wissen: Heute kann es endlich geschafft sein.

Vor Ort stellten wir relativ schnell fest, dass wir an diesem Tag nur drei Prüflinge sein werden. Aufgrund des späten Prüfungstermins war die Gruppe von Anfang an nur mit uns drei Teilnehmern geplant. Ob das nun ein Vorteil oder Nachteil war, darüber machten wir uns ehrlich gesagt keine Gedanken. Wichtig ist es, dass man schnell eine lockere und angenehme Atmosphäre schafft. Das halte ich rückblickend für unglaublich wichtig. Schließlich möchte man Kollegen werden.

Das Schwierigste an diesem Morgen war dann tatsächlich das Warten. Die Gruppe vor uns benötigte etwas länger, sodass sich unser Prüfungsbeginn verzögerte. Irgendwann wurden wir schließlich von einer Zuständigen der Kammer abgeholt, die uns den Ablauf noch einmal erklärte, bevor wir in den Vorbereitungsraum gingen. Dort begann zunächst die erste Mitstreiterin mit ihrer Vorbereitung, anschließend war Prüfling Nummer zwei an der Reihe und schließlich bekam auch ich mein Blatt mit den Vortragsthemen.

Mit den Themen war ich wirklich zufrieden. Die ersten beiden Vorschläge - die Kapitalerhöhung im GmbH-Recht sowie Verstöße gegen Buchführungs- und Rechnungslegungsvorschriften und deren Folgen - waren erwartungsgemäß nicht zu gebrauchen. Das dritte Thema “Die Berichtigungspflicht nach § 153 AO und die Abgrenzung zur Selbstanzeige” dagegen war sehr dankbar. Ein Thema, das einen während des Studiums immer wieder begleitet und das mir auch aus der Praxis nicht unbekannt war. Natürlich hatte ich gleich die Prüfungssimulation im Kopf. Denn bereits nach 18 Minuten hatte ich den gesamten Vortrag aufgestellt und konnte ihn in den restlichen Minuten gut proben und nochmals alles genau prüfen. Dieses Mal hat dann auch wirklich alles geklappt und ich wurde auch im Nachgang der Prüfung vom ein oder anderen Prüfer sehr positiv auf den Vortrag angesprochen.

Die Fragerunden

Sechs Prüfer, viele Fragen

Nach dem überstandenen Kurzvortrag ging es dann direkt in die Fragerunden. Los ging es mit der Umsatzsteuer. Der Einstieg verlief allerdings bei uns allen etwas holprig. Uns wurde ein Fall zu einem Kleinunternehmer gestellt, der uns mehr verwirrte, als der Prüfer vermutlich beabsichtigt hatte. Keiner von uns fand so richtig in die Fragestellung hinein.

Danach ging es ins Verfahrensrecht. Hier drehte sich vieles um die Betriebsprüfung. Hier wollte die Prüferin Dinge wissen, über die man sich vorher ehrlich gesagt noch nie Gedanken gemacht hatte. Man wusste meistens ungefähr, worauf die Frage hinausläuft, konnte die Antwort aber oft nicht wirklich sauber begründen.

Zum Abschluss der ersten Runde ging es dann noch um internationales Steuerrecht. Die komplette Diskussion drehte sich letztlich um die Frage, ob ein Schreibtisch, den ein externer Dienstleister über einen längeren Zeitraum bei seinem Kunden im Ausland nutzt, bereits eine Betriebsstätte begründet oder eben nicht. Hier hatte ich tatsächlich etwas Glück. Auf der Autofahrt nach Stuttgart hatte ich noch einen Podcast gehört, in dem zufällig ein aktuelles BFH-Urteil genau zu diesem Themenbereich besprochen wurden. Das und ein weiterers Urteil konnte ich dann nennen, worüber sich die Prüferin sichtlich freute. Der andere Prüfling argumentierte seine Sichtweise ebenfalls sehr gut, während sich unsere Mitstreiterin bei diesem Fall etwas schwerer tat. Aufgelöst wurde die Frage übrigens nicht. So gingen wir alle drei mit einem eher neutralen Gefühl in die Pause.

Nach der Pause wurde die Stimmung dann zunehmend entspannter. Die vierte Prüferin fragte überwiegend Grundlagen aus der Bilanzierung und dem Berufsrecht ab. Oft wollte sie als Antwort nur ein Wort hören. Entsprechend waren wir bereits nach sieben Minuten mit ihrer Fragerunde fertig.

Auch beim fünften Prüfer wurde es nicht wirklich wilder. Er fragte grundlegende Themen aus der BWL und ließ jedem von uns genügend Raum, sich gut zu präsentieren. Den Abschluss machte das Wirtschaftsrecht. Auch hier blieb es unspektakulär und locker.

Spätestens gegen Ende der letzten Fragerunde hatten wir drei alle das gleiche Gefühl: Das müsste gereicht haben. Entsprechend locker wurde die Stimmung im Raum. Nicht nur wir Prüflinge wirkten deutlich entspannter, sondern auch die Prüfer wollten - glaube ich - Feierabend haben. 

Wenig später wurden wir gemeinsam wieder in den Prüfungsraum geholt. Als sich die Tür öffnete, standen uns alle Prüfer applaudierend gegenüber. Das war mit Sicherheit einer der Momente, die man nie mehr vergisst. Die Prüfungsvorsitzende sprach ihre letzten Worte und überreichte uns dann die lang ersehnten Urkunden. Dann gratulierte uns noch jeder Prüfer einzeln und gaben uns noch dankbare Worte mit auf den Weg. 

Hier endete dann eine lange und intensive Reise. Voller Erleichterung und Stolz begaben wir uns alle auf den Heimweg - voller Vorfreude auf das was mit dem Titel nun endlich kommt. Nach vielen Jahren Studium, Arbeit und Steuerberaterexamen war der (letzte) Tanz getanzt.

Über den Autor

 

Michael Moser

Seit 2023 war Michael Student im Master Taxation an der Hochschule München (in Kooperation mit Dr. Bannas). Seine Masterarbeit hat er im Wintersemester 2024/25 abgeschlossen und im Prüfungsjahr 2025/26 erfolgreich die schriftliche und mündliche Steuerberaterprüfung absolviert!